Ich lebe noch – also so halbwegs!

Manchmal ist das Leben doch einfach ein A…

Wie Ihr alle wisst, hat das Leben manchmal komische Dinge mit einem im Sinn und so hat es mich eine ganze Weile total ausgeknockt, so dass auch mein Blog leider erstmal ruhen musste.
Im Dezember war ich nur noch platt, so dass ich mir einfach mal eine bewusste Auszeit genommen habe. Ich wollte das emotional doch extrem anstrengende letzte Jahr für mich reflektieren und dann wieder das in meinen Fokus bekommen, was ich möchte und auch wohin ich möchte mit meinem Leben.
Das gelang mir ganz gut, ich bin sehr positiv ins Neue Jahr gestartet, auch unabhängig von der typischen „Neues Jahr, neues Glück – jetzt wird alles anders“-Euphorie, die viele Menschen erfüllt. Ich wusste wieder ganz gut, wo ich hin möchte und auch wie ich dahin gelange.

Und dann kam das Leben..

Es machte BÄMM! und ich lag flach. Und zwar so dermaßen, dass gar nichts mehr ging. Seit meiner Blinddarm-OP war das definitiv das Schlimmste was ich erlebt habe, dagegen war selbst die Grippe ein Kinkerlitzchen.
Inzwischen sind über zwei Wochen vergangen und ich befinde mich zum Glück endlich auf dem Weg der Besserung. Es geht unfassbar schleichend voran, was mir zugegeben den letzten Nerv raubt. Aber ich bemühe mich, mich lieber darüber zu freuen, dass es endlich besser wird, wenn auch langsam.

Viel mehr bereitet mir dieser „Fehlstart“ ins Jahr Probleme. Wie einige wissen, verlangt mir Vieles was gerade zu tun ist, eh schon alles ab. Und jetzt habe ich 2-3 Wochen einfach komplett an diese Krankheit verloren und das macht mir schon wieder Druck. Genau den Druck, den ich gerade endlich losgeworden war. Und mit dem Druck kommt natürlich auch gleich wieder die Panik und die Lähmung mit. Ich bin im Moment so unendlich frustriert und genervt und meine Stimmung springt am Tag auch fünfmal von ganz ok über stinkewütend bishin zu zu Tode betrübt. Gar nicht einfach..

Da kommt sogar die Frau mit ihren vielen tollen Weisheiten und Sprüchen an ihre Grenzen.

Mir fällt im Moment nur Eines ein:
Keep on moving.. nicht verharren, irgendwie weitermachen, soweit es geht. Jeden Tag für sich sehen, nicht an den großen Berg denken. I’ll try!

Dazu fällt mir doch auch noch der gute Einstein ein (Irgendwo ist die Frau mit ihren Sprüchen doch noch ;-))

2 Gedanken zu “Ich lebe noch – also so halbwegs!

    1. Danke Dir – ja, manchmal sollte auch das einfach reichen dürfen. Aber das ist bei mir jede Menge Konjunktiv, da ist meine Angst vor dem Stillstand einfach zu groß.

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